Auf dem Weg zu „Jurassic Park“? – die 10b im XLAB
Am 28.11 folgte die Klasse 10b einer Einladung des Experimentallabors XLAB in Göttingen, sich mit ihren genetischen Grundlagen, der DNA, zu beschäftigen.
Finanziert wurde diese Exkursion von der Rahn-Quade-Stiftung, die das Ziel hat, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.
Nachdem sich alle in dem bunten Gebäude an der Norduni eingefunden hatten, wurden wir auf 2 Gruppen aufgeteilt. In den modernen Fachräumen warteten schon die Phasenkontrast-Mikroskope auf uns, die, obwohl sie so aussahen wie normale Schulmikroskope, doch einiges mehr auf dem Kasten hatten. Doch erstmal galt es, eine Menge Theorie zu verdauen, vieles war neu und im Unterricht noch nicht behandelt worden – ein Ausblick auf die vor uns liegenden Wochen…
Im praktischen Teil sollten wir dann ein Präparat unserer Mundschleimhaut erstellen, für einige schon etwas gewöhnungsbedürftig, dafür aber in der Ansicht umso interessanter (wie war nochmal eine tierische Zelle aufgebaut?). Mit Färbung durch Methylenblau und Phasenkontrast ließen sich die wesentlichen Strukturen sehr gut erkennen. Insbesondere der Zellkern, als Ort, an dem die DNA gespeichert wird , war deutlich sichtbar.
Im zweiten Teil galt es nun, zielgenau viel Spucke zu sammeln, um anschließend die DNA aus den Zellen und dem Zellkern zu isolieren. Mit Kenntnis der spezifischen Eigenschaften von Membranen ging das auch recht einfach. Im Prinzip halfen Seife (ein Detergens) und kaltes Ethanol dabei, die Membranen aufzulösen und die DNA zu denaturieren. Mit einem Holzstäbchen konnte nun jede/r sein persönliches genetisches Material aufwickeln und in einem kleinen Glasgefäß mit nach Hause nehmen. (Weitere Klonversuche à la „Jurassic Park“ sind damit aber wohl nicht mehr möglich…)
(Kum)

